VORSCHAU KINDERFILME

Die Vorschau für Kinderfilme findet ihr unter dem Menüpunkt KINDER & JUGENDKINO

WAVES

Erstaufführung // VERSCHOBEN // OmU

Ein Film von Trey Edward Shults // Drama // USA 2020

Autor, Regisseur und Produzent Trey Edward Shults erzählt die bewegende Geschichte der afroamerikanischen Vorstadtfamilie Williams, die nach einem tragischen Verlust wieder zu sich selbst finden muss. Es geht um elterlichen Druck, um die Liebe in ihren unzähligen Inkarnationen und darum, wie sie Menschen auseinandertreiben oder auch zusammenführen kann. Eingebettet in die eindrucksvolle Landschaft Südfloridas und besetzt mit einem spektakulären Cast (u. a. Kelvin Harrison, Jr., Sterling K. Brown, Taylor Russell, Lucas Hedges, Alexa Demie und Renée Elise Goldsberry), zeichnet WAVES ein berührendes Bild von Liebe, Vergebung, Mitgefühl und familiärem Zusammenhalt.

Shults’ dritter Spielfilm ist ein zutiefst persönliches Statement, kompromisslos in Wort, Bild und Ton. Angetrieben von einem aufregenden Soundtrack mit Liedern von Frank Ocean und Radiohead und einem faszinierenden Score des Oscar®-prämierten Duos Trent Reznor und Atticus Ross (The Social Network) zeigt WAVES meisterhaft, wie stark Liebe und Verlust in unserem Leben nachklingen können.

PAUSE

Erstaufführung // VERSCHOBEN // OmU

Ein Film von Tonia Mishiali // Drama // Zypern, Griechenland 2019 // 96 Minuten

Elpida - eine Hausfrau mittleren Alters – ist gefangen im Elend einer unterdrückenden Ehe mit einem Mann der keinerlei Rücksicht auf ihre Gefühle und Bedürfnisse nimmt. Ihr monotones Leben wird jäh unterbrochen, als ein junger Maler beauftragt wird ihr Wohnhaus zu streichen. Die Konfrontation mit ihren ungestillten Begierden, ihrem sich wandelnden Körper und dem missliebigen Gatten lassen ihre Phantasie erblühen. Wenn die Dinge außer Kontrolle geraten, findet sie Zuflucht in einer Fantasiewelt voll rachsüchtiger Gewalt. Allmählich wird ihre Wahrnehmung der Realität in Frage gestellt, als sie sich nicht mehr an tatsächlich geschehene Ereignisse erinnert. Kann eine Pause einen Neuanfang bedeuten?

Bekundung der Regisseurin
PAUSE ist mein Debüt-Spielfilm und ein sehr persönlicher. Ich ließ mich von Bildern inspirieren, die in meinem Kopf eingeprägt waren und von Ereignissen, die ich in Zypern aufgewachsen in einer patriarchalischen Gesellschaft erlebt habe, als ich die Frauen in meiner Familie und alle anderen Frauen um mich herum beobachtete, die abseits lebend den Hauptzweck ihres Daseins im Dienste ihres Ehepartners und ihrer Kinder erfahren. Meine Gefühle für diesen sozialen und familiären Kontext und die damit verbundenen Geschichten sind sehr stark, denn leider leben auch heute noch Tausende von Frauen in Zypern, Griechenland und vielen anderen Ländern auf der ganzen Welt in ähnlichen Situationen und sind nicht in der Lage ihre eigene Stimme zu finden und für ihre Rechte zu kämpfen. Ich war immer schon sensibilisiert für Frauenfragen und Gleichberechtigung, wobei ich besonders daran interessiert war die dekadenten Beziehungen in der Ehe zu erforschen. Ich wollte einen Film machen, der durch das Prisma der komplexen und faszinierenden weiblichen Natur gegen den Verlust der eigenen Stimme, die Sehnsucht nach Liebe und alle unstillbaren Wünsche betrachtet wird. Bei der Herausbildung des Stils des Films wollte ich den Zuschauer in der "Realität" der Protagonistin versinken lassen und beschloss, dass sich der Fokus nie von der Hauptfigur abwendet. Zu einer Zeit in der Frauen im Film verkehrt dargestellt werden wollte ich auch, dass dieser Film eine weibliche Figur darstellt die sehr real ist! Was die Produktion betrifft, so haben wir mit einer talentierten lokalen Crew zusammen gearbeitet, die in vielen Schlüsselpositionen eine beträchtliche Beteiligung von Frauen aufweist.

MONOS

Erstaufführung // VERSCHOBEN // OmU

Ein Film von Alejandro Landes // Drama // Kolumbien 2019 // 102 Minuten

Patagrande, Rambo, Leidi, Sueca, Pitufo, Lobo, Perro und Bum Bum lauten die Kampfnamen von acht Jugendlichen, die in einer abgelegenen Bergregion einer paramilitärische Einheit angehören und zu Ausschweifungen und Gewalt neigen. Ein Bote übermittelt die Anweisungen der „Organisation“: Die Gruppe soll gut auf die Milchkuh Shakira und die US-amerikanische Geisel Doctora aufpassen, die sich in ihrer Obhut befinden. Der Spaß hat ein Ende, als der Tod an die Tür klopft, ihr Standort bekannt wird und die Einheit sich weiter in den Dschungel zurückziehen muss.

Alejandro Landes und Co-Autor Alexis Dos Santos haben eine beklemmende Mischung aus Kriegsfilm und Überlebens-Thriller geschaffen. So spärlich die Erklärungen für das Geschehen, so drastisch die dargestellten Emotionen. Landes’ aufreibender dritter Spielfilm beleuchtet die wechselnden Loyalitäten und Machtkämpfe innerhalb einer Gruppe von Jugendlichen und überzeugt durch Jasper Wolfs bestechende Bildsprache, Mica Levis’ spannungsvolle Filmmusik und die präzise Montage von Yorgos Mavropsaridis, Ted Guard und Santiago Otheguy.    --- Quelle: Berlinale

 Pressestimmen

«Auch wenn Monos einer dieser wirklich raren Filme ist, die pulsieren, beben, als wären sie lebendig, ein grosses Biest, das auf der Leinwand hervorbricht, randalierend vorüberzieht und die ZuschauerInnen atemlos zurücklässt, darüber rätselnd, was sie da wohl gerade getreten haben mag, so findet er seine Bedeutung doch im Hier und Heute, im Konkreten.» Alexandra Seitz

«Ein bildgewaltiger, filmischer Fiebertraum von seltener Eindringlichkeit.» Urs Hangartner, kulturtipp

EINE GESCHICHTE VON DREI SCHWESTERN

Erstaufführung // VERSCHOBEN // OmU

Ein Film von Emin Alper // Drama // Türkei/Deutschland/Niederlande/Griechenland 2019 // 108 Minuten

Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem abgelegenen Dorf in Zentralanatolien. Alle drei wurden als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch inzwischen leben alle drei wieder zu Hause. Als letzte von ihnen kehrte Nurhan zurück: Sie hatte den Sohn des Arztes der Region geschlagen, weil dieser jede Nacht sein Bett nässte. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwanger und wurde vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel verheiratet. Der Traum von einer besseren Zukunft scheint sich für die drei jungen Frauen nicht zu erfüllen, doch die Bande, die sie verbinden, sind stark. Während sie darauf warten, dass die verschneiten Straßen wieder passierbar werden, vertreiben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten.

In eindringlichen Bildern erzählt Emin Alper, der selbst in den anatolischen Bergen aufgewachsen ist, ein Märchen. Er thematisiert eine Gesellschaft, in der weder Frauen noch Männer eine Chance haben, den vorbestimmten Kreislauf zu durchbrechen, und lässt dennoch Raum für Hoffnung.

SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN

Erstaufführung // VERSCHOBEN // DF + OmU

Ein Film von Bettina Böhler // Dokumentarfilm // Deutschland 2020 // 130 Minuten

Mit seinen „Heimatfilmen“, seinen Aktionen und Interventionen in Theater, Fernsehen, Oper und Kunst hat der Regisseur Christoph Schlingensief über zwei Jahrzehnte den kulturellen und politischen Diskurs in Deutschland mitgeprägt. Die renommierte Filmeditorin Bettina Böhler unternimmt in ihrem virtuos montierten und ungemein unterhaltsamen Regiedebüt den Versuch, den Ausnahmekünstler in seiner ganzen Bandbreite zu zeigen. Im Fokus steht der „Familienmensch“ (Schlingensief über Schlingensief), der in seinen Arbeiten gleichermaßen das Verhältnis zu den Eltern in Oberhausen und das Verhältnis zu Deutschland thematisiert. Der Film durchlebt die ganze Entwicklung Schlingensiefs: vom quasi pubertierenden Filmemacher im Kunstblutrausch, über den Bühnenrevoluzzer von Berlin und Bayreuth bis hin zum Bestsellerautor, der kurz vor seinem Tod die Einladung erhält, den Deutschen Pavillon in Venedig zu gestalten. Dabei überträgt sich die ungebändigte Energie des Proträtierten unwillkürlich auf die Zuschauer. In seinem zweifachen Jubiläumsjahr ist es an der Zeit, Christoph Schlingensief endlich (wieder) zu entdecken.

DEERSKIN

Erstaufführung // VERSCHOBEN // DF + OmU

Ein Film von Quentin Dupieux // Komödie, Horror // Frankreich 2019 // 77 Min.

Georges‘ Hirschlederjacke duldet keine Nebenbuhlerinnen. Fast 8000 Euro hat der gerade von seiner Frau verlassene Franzose für sie ausgegeben und eine alte Videokamera dazu geschenkt bekommen. Jetzt gibt er sich in einem kleinen Bergkaff als Filmemacher aus – und verbietet anderen Menschen eine Jacke zu tragen. Quentin Dupieux (RUBBER) beweist erneut, dass er einer der letzten großen Surrealisten des Kinos ist. Mit Starbesetzung (Jean Dujardin, Adèle Haenel) erzählt er die absurd komische Geschichte einer tragischen Obsession. --- Quelle: Filmfestival Cologne

KEINE ZEIT ZU STERBEN

Demnächst // DF + OmU

Ein Film von Cary Joji Fukunaga // Action // USA 2020

James Bond (Daniel Craig) hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und genießt seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter (Jeffrey Wright) auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden. Was als simple Rettungsmission beginnt, erreicht bald einen bedrohlichen Wendepunkt, denn Bond kommt einem geheimnisvollen Gegenspieler auf die Spur, der im Besitz einer brandgefährlichen neuen Technologie ist.

An Craigs Seite versammelt sich einmal mehr ein britisches Ensemble par excellence: Oscar®-Preisträger Rami Malek (Bohemian Rhapsody), die Oscar®-Nominierten Ralph Fiennes (Der Englische Patient) und Naomie Harris (Moonlight), Golden-Globe-Gewinner Ben Whishaw und Jeffrey Wright sowie Léa Seydoux, Lashana Lynch, Ana de Armas und Rory Kinnear.

DARK WATERS - VERGIFTETE WAHRHEIT

Demnächst // DF + OmU

Ein Film von Todd Haynes // Drama // USA 2020

Hauptdarsteller Mark Ruffalo spielt den Rechtsanwalt Robert Billot, der gegen einen der weltgrößten Chemiekonzerne vor Gericht zieht.
Zum weiteren Cast des neuen Films von Regisseur Todd Haynes („Carol", I'M NOT THERE) gehören u. a. die Oscar-Gewinner Anne Hathaway (ZWEI AN EINEM TAG)...
DARK WATERS ist ein auf wahren Ereignissen basierender Politthriller von den Machern von „Spotlight”: authentisch, packend und umweltpolitisch hochaktuell.

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