
Auf einem Rave im Süden von Marokko, auf dem Luis mit seinem kleinen Sohn Esteban nach seiner verschwundenen Tochter sucht, nimmt eine existentielle Reise ihren Anfang.
"Óliver Laxe detonates the kind of jaw-dropping plot swerve that would upend a lesser movie. Here, however, it's merely a signal for the film to dive, with furious abandon, to even darker, weirder and unforeseeable places. This is original, explosive and ovation-worthy, cinema." Kevin Maher, The Times (2025)
"Die Wüstenbilder sind spektakulär, die Laienschauspieler*innen verkörpern glaubhaft die kleine Community aus wettergegerbten, physisch und psychisch versehrten Techno-Nomad*innen, und das Gefühl einer tödlichen Bedrohung, das von Anfang an in der Luft liegt, spitzt sich kontinuierlich weiter zu. SIRÂT hält eine Spannung, die an "Lohn der Angst" erinnert, Schauwerte und Drive können es mit "Mad Max: Fury Road" aufnehmen, der Soundtrack aus Rhythmus, Trancezuständen und Stille ist sogar besser. Im Herzen erzählt der Film aber von einer existentiellen Verfasstheit, einer Verlorenheit und Akzeptanz, die ganz seine eigene ist." Hendrike Bake, Indiekino
"The glorious and forbidding Moroccan desert provides the backdrop for this extraordinary psychological journey from Óliver Laxe, a Galician filmmaker of startling ambition. Sergi López plays middle-aged Luis, whose worry over the disappearance of his daughter Mar has brought him, along with his young son, to Morocco. He believes she has fallen in with a group of nomadic thrill-seekers who are in pursuit of the next big rave in the desert. Tagging along with them in a makeshift caravan in the hopes he will find Mar, Luis is pushed toward emotional and physical extremes that extend far past his everyday comprehension. Even beyond the pulsing techno soundtrack and the majestic desolation of the landscape, Sirât (the title referring to the Islamic term for the razor-thin bridge between heaven and hell) creates a sensory experience of audacity and shock that touches the sublime." The New York Film Festival 2025
"Ein Vater und sein Sohn kommen auf einem abgelegenen Rave inmitten der Berge Südmarokkos an. Sie sind auf der Suche nach Mar, ihrer Tochter und Schwester, die vor Monaten auf einer dieser niemals endenden, schlaflosen Partys verschwunden ist. Umgeben von elektronischer Musik und einem rohen, ungewohnten Gefühl von Freiheit, zeigen sie immer wieder ihr Foto herum. Die Hoffnung schwindet, doch sie geben die Suche nicht auf und folgen einer Gruppe von Ravern zu einer letzten Party in der Wüste. Je tiefer sie in die glühende Wildnis vordringen, desto mehr zwingt sie die Reise, sich ihren eigenen Grenzen zu stellen.
Mit SIRÂT präsentiert der vielfach ausgezeichnete Regisseur Oliver Laxe seinen bislang radikalsten Film. Er führt seine Figuren und das Publikum auf einen erschütternden Weg zwischen Leben und Tod, zwischen Rausch und Offenbarung. Ein Vater sucht in der Wüste Marokkos nach seiner verschwundenen Tochter – und findet dabei eine tiefere Wahrheit über sich selbst. Der Film ist eine spirituelle Reise durch Schmerz, Stille und Ekstase, getragen von hypnotischen 16mm-Bildern und einem treibenden Soundtrack von Kangding Ray. SIRÂT ist Kino als Grenzerfahrung – roh, intensiv und zutiefst menschlich." Pandora Filmverleih
• Regie: Óliver Laxe
• Frankreich, Spanien 2025
• Sprache: Spanisch, Französisch, Arabisch, Englisch
• 115 Min.
• DCP
• FSK 16
• SIRÂT bei Letterboxd
• Infos zu Altersfreigaben & Deskriptoren: www.fsk.de