SORORITY HOUSE MASSACRE

Scream & Scream Again! #01

Schon als Beth in das Studentinnenwohnheim eintritt, merkt sie, das etwas nicht stimmt: Erst spürt sie nur die Präsenz eines Mannes, dann schließlich hat sie lebhafte Visionen, wie dieser plötzlich mit einem Dolch vor ihr steht. Einige Kilometer weiter geht es einem in einer psychiatrischen Anstalt eingesperrten Mörder kaum anders: Er fühlt, dass jemand den Schauplatz seiner einstigen Gräueltaten betreten hat, mit dem noch eine Rechnung zu begleichen ist. Und so bricht er just an dem Abend aus, an dem Beth und ihre Freundinnen eine kleine Party geplant haben...

"Who will survive the final exam?! After working as a production assistant on "Slumber Party Massacre", filmmaker Carol Frank was given carte blanche by Roger Corman to make her own slasher movie. And that's how we ended up with SORORITY HOUSE MASSACRE, the most unique — and misunderstood — slasher of 1986. Like "Slumber Party Massacre" before it, this movie inverts the traditional gender expectations of 1980s slashers while doubling as a photocopy of "Halloween". But thanks to the dreamy photography (and dreamier dream sequences), a focus on women's perspectives, and the greatest cameo by a Smurfs piñata in motion picture history, SORORITY HOUSE MASSACRE ends up feeling like a cozy blanket that was stitched together by the spirits of "Halloween", "Beaches", and "Saved by the Bell"." Bleeding Skull, Letterboxd (2025)

"... seine spezielle Atmosphäre und die Akzentverschiebung vom üblichen Stalk'n'Slash hin zum psychologischen Katz-und-Maus-Spiel. Regisseurin Carol Frank borgt sich – so viel muss ich hier verraten – die 'Auflösung' von "Halloween II", um ihre Mär vom blutgierigen Serienmörder und seinem letzten Opfer zu einem mit vulgärpsychologischen Metaphern angereicherten Psychothriller umzuformen. Anders als in den fast schon stumpfsinnig linear verlaufenden Slasherfilmen arbeitet die Regisseurin mit zahlreichen Traumsequenzen, Visionen und Trugbildern, erzählt ihre Geschichte zudem in einer Rückblende, was den traumwandlerischen Eindruck ihres Films noch verstärkt und eine klare Absage an zementierte Slasherfilm-Konventionen darstellt. SORORITY HOUSE MASSACRE ist insgesamt sehr pastellfarben geraten, die artifizielle Ausleuchtung und der synthetische Score lassen ihn weich, vage und luftig erscheinen, wo man mit dem Genre doch sonst eher Schwere, Härte, Schärfe und Konkretion assoziiert. Vor diesem Hintergrund sind auch die besonders harm- und belanglosen Teenie-Szenen um die Studentinnen und ihre Freunde goutierbar: Irgendwo versteckt sich hier ein Coming-of-Age-Film, der seine noch jugendlichen Protagonistinnen auf den Ernst des Lebens vorbereiten will, jedoch feststellen muss, dass sie dafür noch nicht gewappnet sind. Das Ende ist dann auch unerwartet schmerzhaft." Oliver Nöding, Remember it for later (2010)

CREDITS

• Regie: Carol Frank
• USA 1986
• Sprache: Englisch

• 74 Min.
• HD
FSK 18

SORORITY HOUSE MASSACRE bei Letterboxd
• Infos zu Altersfreigaben & Deskriptoren: www.fsk.de

TOP
Newsletter bestellen