
Während sich eine junge Taxifahrerin blutend in ein Polizeirevier schleppt, begegnet Polizeipsychologe Dr. Rossini in einer Bar der geheimnisvollen Nora, die ihn äußerst merkwürdig anflirtet: sie erzählt von ihrer alten Freundin Luz, die vor Jahren auf einer chilenischen Klosterschule das rebellische Potential von Teufelsbeschwörungen entdeckte. Mitten im eigenartigen Gespräch der beiden klingelt Dr. Rossinis Piepser. Die Polizei braucht dringend seine Hilfe. Eine Taxifahrerin wurde verletzt und ohne Erinnerung aufgegriffen. Der Name des mutmaßlichen Opfers: Luz.
"Man vertraut Singer sofort, dass er genau weiß, was er tut, und man folgt seiner gewaltigen Vision durch ihre vielen bizarren Abschnitte bis zum Schluss." Nick Allen, rogerebert.com
"Das vor allem von Dario Argento und Mario Bava geprägte italienische Horrorkino der 1960er bis 1980er Jahre erlebt momentan ein kleines Revival. Neben dem aktuell heiß erwarteten "Suspiria"-Remake von "Call Me By Your Name"-Regisseur Luca Guadagnino gab es da in den vergangenen Jahren etwa auch die Giallo-Stilübungen "Amer" und "The Strange Colour Of Your Body's Tears" von dem belgischen Regie-Duo Hélène Cattet und Bruno Forzani. Nun kommt einer der interessantesten Beiträge zu dieser Genre-Wiederbelebung durchaus überraschend aus dem sonst so genrescheuen Deutschland: Der Dämonen-Thriller LUZ ist die Abschlussarbeit von Tilman Singer an der Kunsthochschule für Medien in Köln und ist durch und durch vom Giallo-Kino inspiriert. Das audiovisuelle Feuer, das er in seinem Leinwanddebüt entfacht, lässt den Zuschauer zwar mit jeder Sekunde ratloser im Kinosaal zurück, entfaltet dabei aber auch eine Sogwirkung, der man sich – so abgegriffen diese Floskel auch klingen mag – einfach nicht entziehen kann." Antje Wessels, Filmstarts
Originalfassung (Deutsch, Englisch, Spanisch) mit englischen Untertiteln / Original language (German, English, Spanish) version w/ English subtitles
• Regie: Tilman Singer
• Deutschland 2018
• 70 Min.
• DCP
• FSK 16
• Deskriptoren: www.fsk.de